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Warum gerade Irix Revo? Filter für den Einsatz unter widrigen Bedingungen

Ein guter Fotofilter sollte seine Aufgabe erfüllen und das dahinterliegende Objektiv möglichst wenig beeinträchtigen. Bei Aufnahmen im Freien kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Die Ausrüstung muss mit Wasser, Staub, Fingerabdrücken und häufigem Reinigen zurechtkommen.

Genau hier wird es bei Irix Revo interessant. Die aktuelle Serie umfasst die Polarisationsfilter Revo CPL sowie die Schutzfilter Revo UV & Protect. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben, verfolgen jedoch denselben Ansatz in Bezug auf optische Qualität und den praktischen Einsatz im Gelände. Revo soll nicht nur einen bestimmten Effekt erzielen — der Filter soll auch beim normalen Fotografieren möglichst gut mit dem Objektiv zusammenarbeiten.

Irix Revo filters

Wald nach dem Regen und Wasserfälle – Revo CPL bietet hier mehr als nur Polarisation

Solche Orte sind nicht nur grundsätzlich faszinierende Fotomotive, sondern gehören auch zu den besten Einsatzgebieten für einen CPL-Filter. Nasse Blätter, Felsen und Baumstämme reflektieren Licht, wodurch ein Teil der Grüntöne und feinen Strukturen unter einer Schicht aus Glanz verloren geht. Ein Polarisationsfilter ermöglicht es, diese Reflexionen zu reduzieren. Beim Revo CPL ist jedoch ebenso wichtig, was mit dem Bild geschieht, nachdem das Licht den Filter selbst passiert hat.

Das darin verwendete japanische AGC-Optikglas wurde im Hinblick auf hohe Transparenz und eine neutrale Farbwiedergabe ausgewählt. In einem unabhängigen Praxistest des Revo CPL wurde insbesondere die natürliche Farbwiedergabe und der Erhalt der Schärfe hervorgehoben — ohne unerwünschten Farbstich, der bei der Landschaftsfotografie später zusätzliche Arbeit bei der Nachbearbeitung bedeuten kann. Gerade im Wald ist das von Bedeutung. Wir möchten den Glanz von einem nassen Blatt entfernen, dabei aber nicht den Charakter seines Grüntons verändern.

Hinzu kommt eine 18-schichtige Beschichtung, die unter anderem reflexionsmindernde, hydrophobe und ölabweisende Eigenschaften sowie eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Verschmutzungen und Kratzer bietet. Wenn sich Wasser von einem Wasserfall auf der Ausrüstung absetzt oder die Filteroberfläche nach mehreren Änderungen des Bildausschnitts abgewischt werden muss, ist die einfache Entfernung von Tropfen und Schlieren nicht mehr nur ein Detail in der technischen Tabelle. Sie spart einfach Zeit.

Am Wasser zählt nicht nur die Reduzierung von Reflexionen, sondern auch die präzise Kontrolle des Effekts

Gewässer wie Seen, Flüsse oder Meeresbuchten gehören zu den klassischen Einsatzgebieten eines Polarisationsfilters. Durch Drehen des Filters können wir sowohl bestimmen, wie viel von der Spiegelung des Himmels auf der Wasseroberfläche erhalten bleibt, als auch, wie viele Details unterhalb der Wasseroberfläche auf unserem Foto sichtbar werden.

Hier lohnt es sich, auf eine weitere Eigenschaft des Revo CPL zu achten: die Bedienung des Rings. In einem Praxistest wurde seine gleichmäßige, gleichzeitig aber ausreichend präzise und sichere Drehbewegung hervorgehoben. Dadurch lässt sich die Polarisation leichter exakt an der gewünschten Position einstellen, anstatt zwischen einem zu schwachen und einem übertrieben starken Effekt zu wechseln.

Das ist wichtig, denn ein CPL sollte nicht wie ein „Ein-/Aus-Schalter“ funktionieren. Manchmal möchten wir Reflexionen nahezu vollständig eliminieren, um beispielsweise Steine unter Wasser sichtbar zu machen. In anderen Situationen trägt gerade ein Teil des reflektierten Himmels zur Bildwirkung bei und es genügt, lediglich seine Intensität zu reduzieren. Mit dem Revo CPL lässt sich die Polarisation als regulierbares Werkzeug einsetzen und nicht als fertiger Effekt, der auf jedes Foto angewendet wird.

Irix Revo filters

Die Küste – eine Umgebung, in der die Beschichtungen wirklich zum Einsatz kommen

Das Fotografieren am Meer stellt die Ausrüstung schnell auf die Probe. Kleine Salzwassertropfen, Feuchtigkeit, Sand und Spuren, die beim ständigen Umgang mit der Kamera entstehen, gelangen auf den Filter. Unter solchen Bedingungen ist die Bildqualität längst nicht mehr das einzige Argument für Revo.

Hydrophobe und ölabweisende Beschichtungen verringern das Anhaften von Wasser und fettigen Verschmutzungen und erleichtern gleichzeitig die Reinigung der Filteroberfläche. Wassertropfen, Fingerabdrücke oder Staub lassen sich leicht entfernen — auch direkt beim Fotografieren im Gelände.

Das ist ein gutes Beispiel für den Unterschied zwischen einem technischen Parameter und einem praktischen Vorteil. Eine hydrophobe Beschichtung sorgt nicht automatisch für ein besseres Foto eines Sonnenuntergangs. Sie kann jedoch dafür sorgen, dass wir nicht mehrere Minuten mit Schlieren auf dem Filter kämpfen müssen, sondern ihn schnell reinigen und das Foto aufnehmen können, bevor sich das Licht vollständig verändert.

Weitwinkel? Bei Revo wurde auch an den Filterrahmen gedacht

Landschaftsfotografie bedeutet sehr häufig den Einsatz eines Weitwinkelobjektivs. Gerade bei kurzen Brennweiten kann ein zu dicker Filterrahmen jedoch in das Sichtfeld geraten und Vignettierung verursachen.

Der Rahmen des Irix Revo CPL ist nur 4 mm dick, während er beim Revo UV & Protect mit 3,7 mm sogar noch dünner ausfällt. Diese Konstruktion wurde speziell für die Verwendung mit Weitwinkelobjektiven entwickelt.

Das ist besonders wichtig bei einer Filterserie, die sich an Landschafts- und Architekturfotografen richtet. Ein guter Filter sollte nicht dazu zwingen, auf den weitesten Bildwinkel zu verzichten, nur weil sein Rahmen in den Bildecken sichtbar wird.

Der dünne Rahmen des Revo ist daher weniger eine Frage der Ästhetik als vielmehr eine Möglichkeit, dem Fotografen die vollständige Freiheit bei der Nutzung seines Objektivs zu erhalten.

Irix Revo filters

Architektur und Stadt – auch hier zählt Neutralität

Ein CPL ist nicht ausschließlich für Berge und Wasserfälle gedacht. Glasfassaden, Schaufenster, Autos und nasse Oberflächen erzeugen ebenfalls starke Reflexionen, die eine fotografierte Szene dominieren können. Mit einem Polarisationsfilter lässt sich ein Teil davon reduzieren.

Bei der Architekturfotografie kommt jedoch eine zusätzliche Anforderung hinzu: Die Farbwiedergabe sollte vorhersehbar bleiben. Gebäudefassaden, Beton, Holz oder durch Glas betrachtete Elemente eines Innenraums sollten keinen zufälligen Farbstich erhalten, nur weil sich vor dem Objektiv ein Filter befindet.

Genau deshalb hat der Einsatz von neutralem Optikglas beim Revo CPL eine praktische Bedeutung. Ein unabhängiger Test weist auf das Fehlen eines sichtbaren Farbstichs sowie auf den Erhalt von Schärfe und Kontrast hin, was besonders gut zu den Anforderungen der Architektur- und Landschaftsfotografie passt.

Und wenn wir einfach nur ein gutes Objektiv schützen möchten?

Nicht jede Situation erfordert Polarisation. Manchmal benötigen wir lediglich einen Schutz für die Frontlinse. Genau hier kommt der Irix Revo UV & Protect ins Spiel.

Das Problem bei einem Schutzfilter ist einfach: Wir fügen vor einem häufig sehr guten und teuren Objektiv eine weitere optische Oberfläche hinzu. Verfügt der Filter über minderwertiges Glas oder schlechte Beschichtungen, kann der Schutz mit einer Verschlechterung der Bildqualität bezahlt werden.

Deshalb gehört beim Revo UV & Protect eine Lichtdurchlässigkeit von 98,9 % im Bereich von 420–750 nm zu den wichtigsten Parametern. Der Filter verwendet Schott B270 Optikglas sowie 18-schichtige Beschichtungen, darunter Schichten zur Reduzierung von Reflexionen.

Und genau hier ergibt sich die Antwort auf die Frage: Warum gerade Revo als Schutzfilter? Weil seine Aufgabe darin besteht, das Objektiv zu schützen und gleichzeitig seine Anwesenheit im optischen Strahlengang möglichst wenig bemerkbar zu machen.

Irix Revo filters

Revo UV & Protect eignet sich besonders gut für Reisen

Auf Reisen verbringt die Kamera häufig den größten Teil des Tages außerhalb der Tasche. Strand, Bergwanderweg, eine belebte Stadt, Staub oder leichter Regen bedeuten einen ständigen Kontakt des vorderen Objektivbereichs mit der Umgebung. Revo UV & Protect bildet eine physische Barriere gegen Staub, Feuchtigkeit und versehentliche Beschädigungen, wurde jedoch so konstruiert, dass dieser Schutz nicht mit einem großen Eingriff in die Bildqualität verbunden ist.

Neben der hohen Lichtdurchlässigkeit kommen gehärtetes Glas sowie Beschichtungen zum Einsatz, die die Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer, Wasser, fettige Spuren und Verschmutzungen erhöhen. Bei häufigem Reinigen spielt das eine große Rolle — es ist deutlich besser, regelmäßig einen Schutzfilter abzuwischen als das Frontelement eines teuren Objektivs.

Hinzu kommt der dünne, 3,7 mm starke Rahmen, dank dem der Filter auch bei der Verwendung eines Weitwinkelobjektivs auf dem Objektiv verbleiben kann.

Ein Filter für den Alltag? Es zählen die Details, die man anfangs kaum bemerkt

Das Frontgewinde des Filters lässt sich in den technischen Daten leicht übersehen. In der Praxis ist es jedoch sehr nützlich, da sich dadurch ein Objektivdeckel, eine Gegenlichtblende oder ein weiterer Filter anbringen lässt, ohne den Revo abzunehmen. Sowohl CPL als auch UV & Protect verfügen weiterhin über ein Frontgewinde. Das ist eine weitere Eigenschaft, die auf dem Papier vielleicht wenig beeindruckend erscheint, aber nach einigen Wochen der Nutzung an Bedeutung gewinnt.

Ähnlich verhält es sich mit der einfachen Reinigung oder dem dünnen Rahmen. Die besten Eigenschaften eines Filters bestehen häufig darin, dass man beim Fotografieren gar nicht über ihn nachdenken muss.

Irix Revo filters

CPL oder UV & Protect? Bei Revo hat jeder Filter eine klar definierte Aufgabe

Revo CPL ist die richtige Wahl, wenn der Filter aktiv bei der Bildgestaltung helfen soll: Reflexionen auf Wasser und Glas kontrollieren, die Farben nasser Vegetation hervorheben oder die Szene in der Landschafts- und Architekturfotografie strukturieren. Gerade bei diesen Anwendungen sind neutrales AGC-Glas, der dünne Rahmen, die präzise Regulierung der Polarisation sowie die widerstandsfähigen Beschichtungen für den Einsatz im Gelände von Bedeutung.

Revo UV & Protect hat hingegen eine andere Aufgabe. Er soll das Objektiv bei der täglichen Arbeit in erster Linie möglichst unauffällig schützen. Hier stehen die Lichtdurchlässigkeit von 98,9 %, Schott B270 Glas, reflexionsmindernde Beschichtungen, die gehärtete Konstruktion sowie der sehr dünne Rahmen im Vordergrund.

Und genau deshalb lässt sich nur schwer von einem einzigen „besten Revo“ sprechen. CPL wählen wir dann, wenn wir die Kontrolle über das Licht übernehmen möchten. UV & Protect hingegen dann, wenn wir das Glas schützen und dabei das Bild möglichst wenig beeinflussen möchten.

In beiden Fällen beschränkt sich der Vorteil von Revo nicht allein auf den jeweiligen Filtertyp. Er ergibt sich daraus, wie Konstruktion, Glas und Beschichtungen an die Situationen angepasst wurden, in denen wir den Filter tatsächlich verwenden werden.

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Veröffentlicht in: Irixlens Blog

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